Offroadgang

Abudhabi Desert Challenge - Bericht vom schnellen Ferdinand

Liebe Sponsoren und Freunde!

Das war die AbuDhabi Desert Challenge:

Die Vorbereitung

Anreise am 25.3. – endlich gibt es Direktflug von Wien nach AbuDhabi.

Administrative Abnahme 26.3. und in Shoppingmal Vorräte für Wüstencamp kaufen.

Vorräte kaufen mit meinen Rallyspezies. Gabor Sagmeister (8 x Dakar!!!!) und Stephan Preuss.  Fahren nicht gerne mit Lift: geht ja auch mit Rolltreppe (Foto Kreidl)


Technische Abnahme 27.3: Motorrad funktioniert genau bis zur Lärmmessung – springt bei dieser nicht mehr an. Wir starten Motorrad mit Hilfe Starterkabel. Thorsten Kaiser tauscht Batterie und es läuft wieder.

28.3. Vormittag: Briefung ua. mit Hinweis des Rennarztes, dass jeder ab sofort mit dem Trinken anfangen soll um Dehydrierung zu vermeiden. Zumindest sollte jedes dritte Getränk isotonisch sein. Wie sich später herausstellen sollte sind das keine leeren Worte.

 

Das Rennen

Die Super Special am 28.3. um 16Uhr auf dem Yas Marina Circuit ist spektakulär – es wird aber offiziell keine Zeit genommen da der Veranstalter befürchtet das sich viele Fahrer dann zerbröseln: Stollenreifen, Adrenalin und Asphalt kann eine gefährliche Mischung sein!

Sonntag erster Renntag:

Komme auf erster Verbindungsetappe genau 25km weit, dann stirbt Motor ab – die Batterie war es also demnach nicht. Die Zeit läuft, da der Start der ersten Specialstage in einer Stunde und 20min ist und noch gut 80km bis zum Start zu fahren sind.

kurz nach Start Sonderprüfung (Foto RallyZone Bauer/Barni)

Anruf bei Thorsten Kaiser, dieser kommt halbe Stunde später und bringt nochmals neue Batterie und organisiert telefonisch neuen Regler (Danke an Stephan Preuss) der dann vor dem Start zur Sonderprüfung zum Einbau bereit liegt. Mit der neuen Batterie komme ich noch die verbleibende Strecke bis zum Start. Dort tauschen wir den Regler – nochmals Schreckmoment: der Stecker passt nicht. Dieser muß auch noch umgebaut werden, aber es geht sich aus. Knapp vor meinem Start funktioniert Motorrad wieder.

hektischer Einbau des Reglers vor dem Start der ersten Sonderprüfung (Foto Kreidl)

Ab dem 2. Renntag waren hohe Dünen angesagt. Heisser und trockener als die vergangenen Jahre und damit der Sand sehr weich – toller Untergrund.

in den Dünen  (Foto RallyZone Bauer/Barni)

Der 4. Renntag war jener mit den meisten Ausfällen aufgrund Dehydrierung. Mindestens 10 Fahrer (Motorrad und Auto) bekommen Infusion. Ist mir ein Rätsel: bei 42 Grad Celsius auf das Trinken zu vergessen ist schon mutig.

Geplant waren 5 Renntage – die letzte Specialstage mußte aufgrund eines enormen Sandssturmes abgesagt werden – aber auch die Verbindungsetappe an diese Tag hat es in sich: null Sicht bei 100km/h war „Action“ genug.

Und typisch für die Desertchallenge: es gibt im Fahrerlager ein Refreshmentcenter für die Fahrer. Ist eine eigenes Zelt mit Klimaanlage – wurde auf Grund der Hitze stark frequentiert.

 

im Ziel am letzten Tag mit Stefan Preuss – der Sandsturm hat seine Spuren hinterlassen (Foto Mario) und so wird geschlafen (Foto Kreidl)


Ergebnis Inkl. Quad und über 450ccm (siehe auch : www.abudhabidesertchallenge.com)

1.     Marc Coma, 2.   Sam Sunderland, 3.     Pablo Quintanilla   ... 21. Ferdinand Kreidl      (45 Fahrer gewertet)

Keep in touch!

Euer

Ferdinand Kreidl

 

Bericht zur Sardegna Rallye vom schnellen Ferdinand

Liebe Sponsoren und Freunde!

Das Sardegna Rally Race (www.bike-village.it) war eine sensationelle Veranstaltung. Fast alle Werke waren mit Motorrädern vertreten (KTM, Husqvarna, Sherco, GasGas, Honda, Yamaha, Beta) und das hat sich auch auf dem Podium abgebildet: 6 verschiedene Fabrikate unter den ersten 6.

Vorbereitung mit Umbau der KTM 450 EXC für FIM Rallys:

13l Tank für Mindestreichweite 150km
Bremsleitung vorne speziell für Navigationstower verlegt
Navigationstower mit Roadbookhalter und 2 ICOs (= spezieller Tacho) montiert
Zusatzrücklicht installiert
Und immer mit dabei: starke Kabelbinder, Metallkleber, Notraketen, Schmelzverbinder, Feuerzeug, Ersatzhebel, Racetape, Sicherungen, Kettenschloß, Verbandszeug

Anreise:
Ich bin mit dem Flugzeug angereist. Mein Rallyspezi Cyrus Rahmat und Manfred Mayrhofer sind mit dem Transporter angereist. Erst im Laufe der Rally wurde mir klar wer da täglich am Assistenzpunkt auf mich wartet: Manfred ist ehemaliger Motocross WM – Fahrer und hat jahrelang Hannes Maxwald bei seinen Erfolgen unterstützt – perfekter Support. Danke!

Technische Abnahme:
Wie immer in Italien: lockere Stimmung aber trotzdem genau. Motorbefestigungsschraube wurde wieder verplombt, Rahmen und Auspuff markiert und die Lautstärke überprüft. Helmabnahme.

Das Rennen:

Jeden Tag mußte vor dem Start Iritrac und Notfallsender ausgefasst werden. Mit dem Iritrac wird sowohl die korrekte Route, als auch die Einhaltung der  Speedlimits überprüft. So wie bei allen Rallys gibt es ein Briefing am Vorabend. Dabei werden Besonderheiten der folgenden Etappe / Sonderprüfungen  mitgeteilt. Beim ersten Briefing wurde eindringlich darauf hingeweisen, dass die Tracks unter den starken Regenfällen im November des Vorjahres gelitten  haben: stark unter- und ausgespült.

Prolog:
Dieser wurde auf einer MX-Strecke ohne Trainingsrunde durchgeführt. Meine Vermutung ist, dass einige Fahrer diese bereits gekannt und so enorme  Rundenzeiten in die sardische Erde geknallt haben.

 

 

Stage 1, San Teodoro – Arbatax:
SS1 47 km: kurze Sonderprüfung zum warmfahren, weite, offene Tracks, schnell
SS2 75 km: nach einer kurzen Liason geht es in die SS2. Der Track wird enger, die Navigation schwieriger und es war ratsam, immer ein Auge auf dem Roadbook zu haben, um sich nicht zu verfahren. Gesamte Strecke 326 km

 

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Benefiz - Laufräder für den Kindergarten Blindenmarkt

Der Verein Offroadgang veranstaltete bereits das 7. Benefizenduro und mittlerweile das zweite mal am Gelände des Boomerang Freizeitparks in Blindenmarkt. Mit dem Reinerlös der Veranstaltung wurden 8 Laufräder angekauft und dem Kindergarten Blindenmarkt überreicht.  

"Bei uns soll nicht nur der eigene Spaß an der Bewegung in der Natur zum tragen kommen, es ist uns ein großes Anliegen unserer Jugend die Möglichkeit zu geben sich im Freien entfalten zu können".  Daher auch die Idee mit Laufrädern die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen", so der Obmann Franz Wimmer.

Wir arbeiten auch an der Idee für Kinder eine Möglichkeit zu schaffen sich mit elektrischen Kindertrials und Geländeräder austoben zu können. Freude hatten die Kinder auf alle Fälle schon mal als sie die ersten Runden im Kindergarten drehen durften.